Samstag, 20. Dezember 2014

Pferdelogos, Reitersprüche & lustige Cartoons für eure Pferdepullis, Pferdeshirts, Caps, Jacken & mehr

Insgesamt mehr als 1000 tolle Motive, mit denen ihr ganz einfach eigene Pferdeshirts, Pullis, Caps, Jacken und mehr gestalten könnt, stehen bereits im Online-Designer designerzeug.de online und über 600 davon drehen sich ums Thema Pferde & reiten. Ob lustige Reitersprüche, witzige Pferdemotive im Cartoon-Stil oder schicke Pferdelogos zu den verschiedenesten Sparten des Reitsports, die Auswahl der Motiv-Vorlagen ist groß und vielfältig, sodass sich wirklich unzählige, individuelle und nach eigenen Wünschen anpassbare Shirt-Variationen damit erstellen lassen, oder andere Produkte bedrucken lassen. (Die Produktauswahl umfasst mehr als 100 verschiedene Artikel.)

Pferdemotiv Drucke, die lange Freude machen

Besonders interessant: Die Shirts, Pullis & Co können nicht nur im Digitaldruck-Verfahren bedruckt werden, sondern es stehen auch sehr viele professionelle Pferdelogos, Reitersprüche und Pferdemotive zur Auswahl, die sich für die sehr haltbaren Flexdruck- und Flockdruck-Verfahren eignen. (Weitere > Informationen zu den Druckarten hier) Aber die Motiv-Vorlagen, die als Vektor-Designs für den Flexdruck und Flockdruck erstellt wurden, bieten noch einen weiteren Vorteil, denn sie sind auch farblich individuell anpassbar - und zwar mit einem Klick direkt über den leicht zu bedienenden Online-Designer. Ob Einzelstücke, individuelle Geschenke oder Shirts, Jacken, Caps etc. für eine Turniermannschaft, einen Reitstall, oder einen ganzen Reitverein - ein Besuch lohnt sich für alle Pferdefans und wenn man den Dreh mit der Gestaltung von eigenen Shirts erst einmal raus hat, macht es Spaß eigene Shirts zu erstellen, die (nicht nur) auf Turnieren echte Hingucker sind!

Freitag, 19. Dezember 2014

Pferdegesundheit / Pferdekrankheiten - Hufgeschwür


Bei dem Begriff „Hufgeschwür“ denkt der Laie oft sofort an Krebs - daher wäre die Definition „Hufabszess“ oder „eitrige Huflederhautentzündung“ richtiger, oder zumindest weniger verwirrend.

Es handelt es sich dabei um eine eitrige, und sehr schmerzhafte Entzündung der Huflederhaut, deren Ursachen das Eindringen von Fremdkörpern, hartes Auftreten auf einen spitzen Stein, das Anschlagen an einem harten Hindernis o.ä. sein können. Aber auch durch Vernagelung, zu enge oder schlecht sitzende Eisen können Hufgeschwüre entstehen. Weiche und flache Hufe, in die Fremdkörper schneller eindringen können, sind meist anfälliger für Hufgeschwüre.

Symptome:

- Lahmheit
- Erhöhte Temperatur des entzündeten Hufs
- Pulsation (fühlbarer Pulsschlag) in der Mittelfußpartie
- Das Pferd reagiert empfindlich auf das Abtasten mit der Hufuntersuchungszange

Die häufig von einem Tag auf den anderen auftretende hochgradige Lahmheit versetzt weniger erfahrenen Pferdebesitzern oftmals einen Schock. Nicht selten wird da gleich an einen Beinbruch gedacht, wenn ihnen das Pferd plötzlich auf 3 Beinen entgegen humpelt. Doch bei richtiger und rechtzeitiger Behandlung ist das Hufgeschwür eigentlich eine vergleichsweise eher „kleine Sache“ - auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht.
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Behandlung:

Ein Tierarzt oder erfahrener Hufschmied sollte unbedingt sofort hinzugezogen werden. Nachdem Tierarzt oder Hufschmied den Entzündungspunkt durch abdrücken mit der Hufzange lokalisiert haben, wird ein trichterförmiger Einschnitt in den Huf gemacht, durch den die dunkle Eiterflüssigkeit abfließen kann. Damit ist dem Pferd zunächst der größte Druckschmerz genommen. Die Lahmheit bessert sich meist unmittelbar danach, die Stelle muss jedoch weiterhin versorgt werden.

Nach dem Ausschneiden durch den Tierarzt oder Hufschmied wird der Huf mit einem Hufverband in eine Desinfektionslösung eingepackt. Wichtig ist außerdem, dass das Pferd einen ausreichenden Tetanus-Impfschutz hat.

Bei einem unerkannten oder nicht behandelten Hufabszess kann es auf Grund der Tatsache, dass die Entzündung mit dem Eiterherd keinen Abfluss nach außen hat, sich die Entzündungsflüssigkeiten im inneren des Hufes einen Weg zum weichsten Hufbestandteil suchen und am Kronrand als Eiter austreten.

Es ist sehr wichtig, dass das Hufgeschwür (Hufabszess) rechtzeitig behandelt wird, da die Entzündung am Kronrand ausbrechen kann und dort meistens Langzeitschäden verursacht. Sollte der Abszess am Kronrand durchgebrochen sein, kann es ca. 1 Jahr dauern, bis es zum Boden gewachsen ist. Ein Tierarzt sollte in diesen Fall zu Rate gezogen werden!

Freitag, 14. November 2014

Über 1000 Geschenkideen für Pferdebesitzer, Reiter & Pferdefans - auch ganz individuelle Pferdesachen

Noch ist zwar nicht Weihnachten, aber es gibt ja immer gute Anlässe, jemanden zu beschenken. Sei es der Geburtstag, eine bestandene Prüfung, oder einfach nur so, weil kleine Geschenke bekanntlich die Freundschaft erhalten. Und wer in der Adventszeit nicht wieder in den Vorweihnachststress geraten will, sollte sich allmählich ruhig auch schon nach Weihnachtsgeschenken umsehen. Ein ganzes Füllhorn toller Geschenkideen für Pferdefans bietet der neue Online-Shop pferdezeug.spreadshirt.de.

Vom Pferdeshirt über Pullis, Caps, Jacken, Westen etc. bis zur Handyhülle finden sich jede Menge Geschenkideen für Pferdebesitzer, Reiter, Voltigierer, TTs (Turniertrottel) und sonstige Pferdefans. Und es gibt jede Menge wunderschöne Pferdemotive, die allesamt professionell gestaltet sind. Ob Dressurreiter, Springreiter, Westernreiter, Voltigierer, Freizeitreiter, Buschreiter, Distanzreiter, oder TT - ob Hafi-Fan, Kaltblut- oder Isi-Fan, oder einfach nur Pferdliebhaber ganz allgemein - es sind für jeden Pferdefan passende Pferdemotive dabei - größtenteils sehr ausgefallene Designs, die man eben nicht überall findet. 

Eigene, ganz individuelle Pferdesachen mit eigenem Namen oder Text

Wer es gerne ganz persönlich mag, kommt im pferdezeug-shop ebenfalls auf seine Kosten, denn einige Pferdesachen kann man mit einem eigenen Text personalisieren und so ganz individuell gestalten. So kann man zum Beispiel unter ein schickes Pferdemotiv den eigenen Namen, den Namen des eigenen Reitstalls bzw. Reitvereins, oder auch einfach einen lustigen Spruch setzen. Und schon hat man ein ganz individuelles Pferdeshirt, ein Cap oder eine praktische Weste für den Reitstall. (> Pferdesachen mit eigenem Text)

Riesiges Angebot - von lustigen Pferdeshirts bis zu edlen Pferdemotiven

Das Angebot ist riesig, schon jetzt stehen in dem Shop mehr als 1.000 Artikel online, wobei das Angebot stetig weiter ausgebaut wird. Einzelne Produktkategorien und die Möglichkeit nach Damen / Herren / Kinder / Accessoires und Handyhüllen zu suchen, helfen dem Shopbesucher trotz der großen Vielfalt den Überblick zu behalten.

Die Kategorien der Pferdemotive reichen von lustigen Pferdemotiven mit witzigen Sprüchen über Dressurmotive, Springmotive, Westernreiten, bis hin zu künstlerisch gestalteten Pferdemotiven mit WOW-Effekt.

Auch für Voltigierer, Vielseitigkeitsreiter und Distanzreiter sind eine ganze Menge schöne Sachen dabei.
 

Online eigene, ganz  individuelle Pferdesachen erstellen - als persönliche Geschenke, oder auch für Reitvereine & Reitbetriebe

Wem das alles noch nicht genug ist, der kann auch den Online-Designer auf designerzeug.de nutzen, um noch indivuellere Pferdeshirts, Jacken, Westen, Pullis oder Geschenkartikel zu erstellen. Hier kommt man in 3 Schritten ganz einfach zum gewünschen Produkt:

1.) Produkt auswählen (Shirt, Cap, Jacke, Pulli usw.)
2.) Pferdemotiv aus den Vorlagen wählen & auf Produkt platzieren
3.) ggf. Text und oder eigenes Bild / Logo zufügen - fertig!

Der Online-Designer für Pferdshirts & mehr ist wirklich einfach zu bedienen und nicht nur interessant, um individuelle und ganz persönliche Pferdegeschenke zu gestalten, sondern auch für Reitvereine, Reitställe, Turniermannschaften usw., die gerne einheitliche Pferdesachen für ihre ganze Mannschaft hätten. In diesem Sinne - viel Spaß beim Stöbern, shoppen und beim erstellen eurer eigenen Pferdesachen!

Donnerstag, 13. November 2014

Pferdehaltung - Gegen Langeweile im Stall

Bei der Pferdehaltung gilt es einen Kompromiss zwischen den Bedürfnissen des Pferdes und seines Halters zu finden. Dabei sollte es oberstes Gebot sein, dass die Bedürfnisse des Pferdes erfüllt werden.

Langfristig gesehen, dient das nicht nur dem Pferd, sondern auch dem Halter. Denn artgerecht gehaltene Pferde sind in der Regel weniger anfällig für Krankheiten, sind ausgeglichener und haben mehr Freude an der Arbeit & am Leben. Und - mal ehrlich - macht es nicht auch den Halter glücklich, wenn das Pferd zufrieden ist?

Nach und nach möchten wir uns hier mit den verschiedenen Formen der Pferdehaltung beschäftigen, und fangen heute mit der Form an, die (noch) am weitesten verbreitet ist.  

Boxenhaltung

Die meisten Reitpferde werden heutzutage in Boxenhaltung gehalten. Dabei sind sie in einem Stall untergebracht, in dem sie eine Box von mindestens 3 mal 3 Meter für sich haben. Dieser Kompromiss zwischen den Bedürfnissen des Pferdes und des Halters, orientiert sich in erster Linie an den Bedürfnissen des Halters: Das Pferd steht jederzeit schnell zur Verfügung und ist verhältnismäßig leicht sauber zu halten. Die Boxen sind meist durch Gitter voneinander getrennt, was eine Kontaktaufnahme der Pferde untereinander verhindern, und Verletzungen vorbeugen soll. Diese Rechnung geht jedoch nicht immer auf: Oft neigen Pferde, die so gehalten und nicht ausreichend bewegt werden zu regelrechten 'Käfigneurosen'. Nicht selten werden die Pferde aggressiv, und verletzen sich selbst, indem sie gegen die Boxenwände treten.

So hat sich inzwischen gezeigt, dass die Pferde oft ausgeglichener sind, wenn man die Gitter wegläßt und Trennwände so anlegt, dass eine Kontaktaufnahme möglich wird. Natürlich muss dabei darauf geachtet werden, dass die Pferde die nebeneinander stehen, sich auch vertragen. Immer beliebter werden auch Paddockboxen, bei denen der Stallbox ein kleiner Au?enauslauf angeschlossen ist. Auf diese Weise hat das Pferd die Möglichkeit sich wenigstens etwas mehr zu bewegen als in einer einfachen Box, und selbst zu entscheiden, ob es lieber drinnen oder draußen stehen möchte. Positive Nebeneffekte einer Paddockbox sind, dass das Pferd mehr frische Luft, und draußen etwas zu sehen bekommt. Eine ausreichende Bewegung & Beschäftigung kann die Paddockbox allein dem Pferd jedoch nicht bieten.

Zu jedem guten Reitstall gehören heute Weiden auf denen die Pferde sich in der Weidezeit - etwa Mitte April bis Mitte Oktober - stundenweise frei bewegen und grasen können. Für die restliche Zeit des Jahres sollten ausreichend große Paddocks zur Verfügung stehen, um den Pferden auch im Winter freie Bewegung & Kontakt zu Artgenossen zu ermöglichen. Im Idealfall hat ein guter Reitstall so viel Weidefläche zur Verfügung, dass ganzjährig (zumindest stundenweise) Weidegang möglich ist. Denn auch den schönsten Stall sieht das Pferd vermutlich am liebsten von der Weide aus. ;-)
So fühlen sich Pferde wohl - mit Artgenossen auf der Weide
Wenn der Halter die Boxenhaltung als Haltungsform für sein Pferd auswählt sollte er sich darüber im Klaren sein, dass er dem Pferd täglich zusätzliche Beschäftigung und Bewegung bieten muss. Ein pferdegerechtes Training sollte möglichst abwechslungreich sein, und sich nicht nur nach den Bedürfnissen des Reiters richten. Das tägliche 'herunterrasseln' immer gleicher Lektionen wird weder Pferd noch Reiter auf Dauer Freude bereiten. Bodenarbeit, Cavalettiarbeit, Ausritte oder Spaziergänge, Longenarbeit usw. bringen Abwechslung ins Training und steigern die Motivation. Wer sich ein mitarbeitendes Pferd wünscht, der darf es nicht langweilen. Einem Dressurreiter fällt ebensowenig 'ein Zacken aus der Krone' wenn er mit seinem Pferd eine kleine Gymnastikreihe springt oder Bodenarbeit macht, wie einem Springreiter, wenn er Dressur reitet, oder einen kleine Trailpacours bewältigt. Da darf ruhig auch mal bunt gemischt werden. Warum sich nicht mal für andere Sparten des Pferdesports öffnen und interessieren? Ein Westernreiter kann von einem Englischreiter sicherlich genau so viel lernen wie umgekehrt - sofern man offen und vorurteilsfrei an die Sache herangeht.

Damit keine Langeweile aufkommt, muss außerdem auf ausreichende Gabe von Rauhfutter geachtet werden. Mit kleinen Tricks läßt sich die Dauer der Beschäftigung erhöhen: Wird z.Bsp. das Heu in einem engmaschigen Heunetz gereicht, ist das Pferd deutlich länger damit beschäftigt. Manche Pferde beschäftigen sich zwischendurch auch gerne mit speziellen Spielbällen o.ä. Auch Zweige zum Benagen können zwischendurch gereicht werdenum Abwechslung in den Pferdealltag zu bringen. In Winter bieten sich dafür Kiefern-, Tannenzweige, oder auch Brombeerranken an. (Wichtig: Nicht zu viel des Guten! Brombeerzweige möglichst nicht zu dicht über dem Boden abschneiden! Hier droht Gefahr Larven des Fuchsbandwurms zu übertragen. Ranken ab 1 m Höhe dürften ungefährlich sein.) 

Vorurteile wirken sich auch im Pferdesport immer negativ aus. So sind zum Beispiel, (ebenfalls begründet durch Vorurteile), Führanlagen bei vielenFreizeitreitern verpönt. Sicher - die schönere Alternative ist ohne Zweifel ein Ausritt oder ein Spaziergang am Strick mit dem Pferd - gar keine Frage. Wenn dies aber aus irgendwelchen Gründen nicht möglich ist, (Verletzung des Reiters o.ä.), ist die Bewegung in der Führanlage immer noch besser, als das Pferd in der Box stehen zu lassen. Die Führmaschine sollte nicht missbraucht werden, um die Bewegung durch den Menschen zu ersetzen, sie sollte eher als sinnvolle, zusätzliche Ergänzung gesehen werden. Hat man aus irgendwelchen Gründen mal keine andere Möglichkeit das Pferd zu bewegen, ist die Führanlage immer noch besser als keine Bewegung. Das Pferd jedoch stundenlang in der Anlage seine Runden drehen zu lassen damit der Reiter Zeit findet an der Theke des Reiterstübchens schlaue Sprüche zu klopfen, ist jedoch sicher nicht im Sinne des Erfinders, und schon gar nicht im Sinne des Pferdes.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Mit coolen reflektierenen Pferdemotiven sicher durch die dunkle Jahreszeit

Ob es uns gefällt oder nicht, die Tage werden immer kürzer, die dunkle Jahreszeit ist da. Für viele lässt es sich kaum noch vermeiden, den Rückweg vom Ausritt oder den Heimweg vom Stall im Dunkeln zurückzulegen. Alljährlich warnen Sicherheits- & Verkehrsexperten eindringlich davor dunkle Kleidung zu tragen, aber weiße Klamotten sind für den Stall eben auch nicht praktisch. Doch es gibt Möglichkeiten, um die Sichtbarkeit zu verbessern und so für mehr Sicherheit zu sorgen.

Möglichkeit 1: Warnwesten in knalligen Neonfarben

Sicherheitswesten in grellen Neonfarben und mit Reflektoren gibt es inzwischen zwar auch mit schicken Pferdemotiven, sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene. Sie sorgen für das Maximum an Sicherheit.

Möglichkeit 2:

Jacken, Caps und Westen mit reflektierenden Spezial-Drucken, oder Spezial-Drucken, die im Dunkeln leuchten. Gerade für Teenager, die in der Pubertät bekanntlich sehr auf coole Outfits bedacht sind, bieten die Spezial-Flexdrucke eine tolle Alternative, um besser gesehen zu werden. Im Pferdezeug-Creator von designerzeug.de stehen eine ganze Menge schöne Pferdemotive zur Auswahl, mit denen man Caps, Shirts, Pullis, Jacken etc. bedrucken lassen kann. Dabei besteht auch die Möglichkeit, als Druckfarbe unter Spezial-Flexdruck die Farbe „reflektierend“ oder „im Dunkeln leuchtend“ auszuwählen.

Reflektierend = stark reflektierende Folie im Silberton, die garantiert Aufmerksamkeit erregt. Sieht klasse aus und sorgt für erhöhte Sicherheit.

Im Dunkeln Leuchtend = scheint bei Tageslicht wie ein gewöhnliches Weiß, bei Dunkelheit kommt seine volle Wirkung zum Vorschein, als grünlich leuchtende Folie.

Ein schönes Pferdemotiv in diesen Spezial-Druckfarben auf Jacken, Kapuzenjacken, Caps oder Westen gedruckt, vermag durchaus auch modebewusste Teenies zu überzeugen, denn solche Pferdesachen sehen einfach richtig cool aus.

Einige bereits fertig gestaltete Produkte mit leuchtenden & reflektierenden Pferdemotiv Drucken sind auch bereits im Online-Shop erhältlich, es kommen in Kürze noch weitere hinzu.

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Arthrose bei Pferden - Anzeichen, Behandlungsmöglichkeiten, Therapien, Tipps & Infos


Die Arthrose ist nicht nur bei Menschen und Hunden, sondern auch bei Pferden leider weit verbreitet. Doch auch wenn die Arthrose nicht heilbar ist, gibt es donnoch Möglichkeiten, sie aufzuhalten und die Symptome zu lindern.

Was ist Arthrose und wie entsteht Arthrose bei Pferden?

Als Arthrose bezeichnet man eine degenerative Veränderung der Gelenke, einen “Knochenverschleiß” bzw. "Gelenkverschleiß", der das normale, dem Alter angemessene Maß übersteigt. Dabei können grundsätzlich alle Gelenke von Arthrose betroffen sein und sehr häufig sind auch mehrere Gelenke gleichzeitig betroffen. In den erkrankten Gelenken löst sich nach und nach der degenerative Gelenkknorpel auf. Frei gesetzte Partikel erzeugen bei der Bewegung Druck und / oder Reibung, wodurch über kurz oder lang eine schmerzhafte Entzündung entsteht. An den Gelenkrändern bilden sich Knochenwucherungen, die ihrerseits auch wieder Reibung erzeugen. Auf dem Röntgenbild werden die arthrotischen Veränderungen als Unebenheiten an den Gelenkrändern sichtbar.

Ursachen für Arthrose bei Pferden

Ursachen für die Entstehung von Arthrose beim Pferd können zum Beispiel ein Übermaß an Belastung sein, aber auch Fehlstellungen der Gelenke, Fehlstellungen im Huf usw. Das ist einer der Gründe, warum Fehlstellungen beim Pferd immer ernst genommen und frühzeitig - am besten bevor Beschwerden auftauchen - so gut wie möglich korrigiert werden müssen. Eine leider unter vielen Pferdehaltern verbreitete Praxis den Besuch des Hufschmieds so lange wie möglich „hinauszuschieben“, kann sich auf Dauer rächen. Die Fehlstellung durch zu lange Hufe und / oder einen überfälligen Beschlag können mit verantwortlich für die Entstehung der Arthrose beim Pferd sein. Auch Übergewicht ist eine Form der Überlastung von Gelenken und eine der häufigen Ursachen für Arthrose bei Pferden.

Wie äußert sich die Arthrose bei Pferden?

Da es sich bei der degenerativen Veränderung der Gelenke um einen schleichenden, langsam forschreitenden Prozess handelt, wird die Arthrose beim Pferd oft erst relativ spät erkannt - meist erst dann, wenn das Pferd eine Lahmheit zeigt. (Siehe auch: Lahmheiten beim Pferd erkennen und beurteilen) Anzeichen, die sich vor der Lahmheit schon abzeichnen, sind eine leichte Steifheit, die sich nach etwas Bewegung wieder bessert. Das Pferd „läuft sich ein“, zeigt aber nach längerer Arbeit häufig ein vermehrtes Stolpern. Bereits diese Symptome, die sich bei nasskaltem Wetter meist deutlicher zeigen, sollten auf jeden Fall ernst genommen werden. Denn, je eher die Arthrose erkannt und behandelt wird, desto größer sind die Chancen ihr Fortschreiten verlangsamen zu können und mit der Arthrose verbundene entzündliche Prozesse aufzuhalten. Denn, zu den degenerativen Veränderungen im Gelenk, die im Anfangsstadium von vielen Pferdehaltern noch fast unbemerkt bleiben, kommen später akute Arthroseschübe hinzu. Diese akuten Schmerzschübe gehen dann meist mit deutlicher Lahmheit einher.

Behandlungsmöglichkeiten der Arthrose beim Pferd

Eine Heilung der Arthrose ist, wie schon erwähnt, leider nicht möglich. Dennoch lässt sich das Fortschreiten der Arthrose aufhalten. Unerlässlich für eine erfolgreiche Behandlung der Arthrose ist zunächst die genaue Diagnosestellung durch den Tierarzt. Danach wird der Tierarzt entscheiden, wie die Arthrose im Einzelfall behandelt werden muss. Neben Schmerz- und Entzündungshemmenden Medikamenten und Spritzen gibt es noch weitere Möglichkeiten, die sich in der Behandlung der Arthose beim Pferd unterstützend auswirken können.

Was man bei Arthrose beachten muss und was man vermeiden sollte

Angemessene und schonende Bewegung ist wichtig bei Arthrose. Das Pferd sollte - sofern es nicht stark lahmt - bewegt werden, wobei eine Überlastung aber unbedingt zu vermeiden ist. Viel Schritt auf weichem, aber nicht tiefen Boden und möglichst viel geradeaus (ohne enge Wendungen) ist empfehlenswert. Darüber hinaus sollte dem Pferd möglichst viel Möglichkeit zur freien Bewegung gewährt werden. (Weidegang, Offenstall oder zumindest eine Paddockbox.) Allerdings sollte vermieden werden, dass das Pferd dabei auf einem nassen Untergrund steht - also kein Matsch-Paddock! Ganz wichtig ist es auch, eventuelle Fehlstellungen des Pferdes so gut wie möglich zu korrigieren. Tierarzt und Hufschmied sollten sich gemeinsam über die verschiedenen Möglichkeiten eines orthopädischen Korrekturbeschlags für das Pferd beraten. Die Reitbarkeit des Pferdes kann, je nachdem wie stark die Arthrose ausgeprägt ist, mehr oder weniger eingeschränkt sein. Daher sollte das Training auch mit dem Tierarzt besprochen werden um weitere Überalstungen zu vermeiden.

Alternative Behandlungsmethoden, die unterstützend bei Arthrose helfen können

Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass die folgenden Anregungen die Behandlung und Beratung vom Tierarzt keineswegs ersetzen kann oder will! Sie sollen lediglich ergänzende Informationen liefern, die dann im Einzelfall mit dem behandelnden Tierarzt besprochen und auf den jeweiligen Arthrosepatienten abgestimmt werden müssen. Die hier genannten Anregen sollen Pferdebesitzern helfen, sich auf das Gespräch mit dem Tierarzt oder der Tierklinik vorzubereiten, um dann gezielte Fragen zu den einzelnen Therapieansätzen stellen zu können.

  • Futterzusätze (Futterergänzungsmittel) wie Teufelskralle und Muschelextrakte, wie zum Beispiel das Extrakt der Grünlippmuschel können in manchen Fällen helfen, die Symptome der Arthrose zu lindern.
  • Die Blutegelthearpie wird seit Jahren erfolgreich bei Mensch und Tier angewandt, um die Arthrosebeschwerden zu lindern. Wie die Blutegeltherapie funktioniert und wirkt, wird hier ausführlich erklärt: Blutegel gegen Arthrose. (Zwar handelt es sich bei der Beschreibung um Arthrose bei Hunden, doch die unterscheidet sich eigentlich nicht von der Arthrose beim Pferd.)
  • Einige Arthrosepatienten berichten auch über eine deutliche Linderung ihrer Beschwerden durch die Einnahme eines Präparates, das aus Hagebutten gewonnen wird. Mehr zum Hagebuttenpulver gegen Arthrose hier.
Eine ultimative Therapie, die wirklich jedem Arthrosepatienten gleichermaßen hilft, gibt es bislang leider nicht. Jede Therapie muss auf das einzelne Pferd abgestimmt werden, und manchmal kann es auch erforderlich sein, verschiedene Therapieansätze auszuprobieren. Gerade bei den Futterzusätzen gehen die Meinungen manchmal auseinander: Während einige Pferdebesitzer auf einen bestimmten Futterzusatz schwören, weil er ihrem Pferd sehr gut hilft, beschimpfen andere Pferdebesitzer den gleichen Futterzusatz als Wirkungslos, weil er bei ihren Pferden weniger gut oder evtl. sogar gar nicht angeschlagen hat. Daher sind Erfahrungsberichte von anderen Betroffenen leider nicht immer auf das eigene Pferd übertragbar.

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Donnerstag, 25. September 2014

Winterfell - so werden Pferde schneller trocken und Matsch im Fell schnell entfernt


Ein dickes Winterfell und milde Herbsttage oder Wintertage bringen das Pferd selbst bei leichter Arbeit und trotz guter Kondition schnell zum Schwitzen. Das Pferde schnell krank werden können, wenn man sie nassgeschwitzt auf die Wiese, den Paddock oder in den Stall stellt, wissen die meisten Pferdebesitzer zum Glück. Und so verbringt so mancher Reiter nach dem Reiten oft mehr Zeit damit, Abschwitzdecken zu wechseln und zu warten bis das Pferd trocken ist, als er zuvor mit dem Reiten verbracht hat. Oder man steht vor dem anderen Problem der Herbst- und Winterzeit: das Pferd ist vom Regen nass und matschig und kann gar nicht erst geritten werden, weil man die Sattellage nicht sauber und trocken bekommt. Für beide Probleme kann ich das Hundehandtuch "Speed Dry" sehr empfehlen. Eigentlich für Hunde entwickelt, eignen sich die extrem saugfähigen Tücher auch bestens für die Pferdepflege und erweisen sich hier als pratische Hilfe, um verschwitze Pferde schneller trocken zu bekommen.

Das Tuch muss leicht angefeuchtet werden, um die volle Saugkraft entfalten zu können. Daraus ergibt sich ein weiterer Vorteil: Das im Pferdeschweiß enthaltene Salz wird zu einem großen Teil entfernt, wodurch sich die Gefahr eines Muskelkaters beim Pferd deutlich verringert. Reibt man das Pferd mit dem angefeuchteten Tuch gründlich ab, und wringt das Tuch zwischendurch immer wieder aus, reduziert sich die Trockenzeit enorm und der Pferdeschweiß wird gleichzeitig entfernt. Dadurch verringert sich auch die Gefahr des Satteldrucks und graues, stumpfes Fell durch angetrockneten Schweiß gehört damit ebenfalls der Vergangenheit an.

Auch extrem saugfähig und besonders gut zum Entfernen von Matsch aus dem Pferdefell ist der "Mud Magnet" (übersetzt: Matsch Magnet). Er wurde ursprünglich ebenfalls zur Hundepflege entwickelt, eignet sich aber auch bestens zur Pferdepflege - besonders um Matsch aus dem Fell zu entfernen. Da der "mud Magnet und das Hundehandtuch "Speed Dry" ursprünglich für Hunde entwickelt wurden, sind beide im gut sorttierten Hunde Fachhandel erhältlich.

Die Vorzüge der Microfaser haben sich ja auch bei der Fleckentfernung von Schimmeln schon sehr gut bewährt. (Siehe: So wird der Schimmel strahlend weiß). Der Matsch Magnet ist extrem saugfähig und nimmt das sechsfache seines Eigengewichts an Schmutz und Feuchtigkeit auf. So wird die Pferdepflege in der matschigen Jahreszeit deutlich einfacher. (Für mehr Infos zu dem Microfaserhandschuh und Bestellmöglichkeit auch wieder einfach das Bild anklicken.)
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Donnerstag, 28. August 2014

Sicherheit für Pferd & Reiter im Straßenverkehr - Warnwesten mit Pferdemotiven, lustig & klassisch

Die Tage werden kürzer, und ob wir es wahr haben wollen oder nicht, der Herbst rückt allmählich näher. Wer in der Dämmerung oder gar im Dunkeln mit dem Pferd an einer Starße vorbei, bzw. entlang muss, sollte unbedingt darauf achten, dass er gut gesehen wird - zum Schutz von Pferd und Reiter! Sicherheit sollte hier oberstes Gebot sein. Praktisch sind da Warnwesten in Neonfarben und mit reflektierenden Streifen, boch praktischer ist es, wenn heran nahende Autofaherer auch gleich erkennen können, das es sich um Pferd und Reiter handelt. Und wenn die Warnwesten dann auch noch mit einem schicken oder lustigen Pferdemotiv bedruckt sind, zieht man sie als Reiter doch gleich viel lieber an. Ganz neu auf dem Markt sind diese praktischen Warnwesten für Reiter, die mit verschiedenen Pferdemotiven bedruckt sind. Ob lustige Pferdemotive, oder klassische Motive wei Dressurrreiter & Dressurpferd, Springreiter & Springpferd, lustige Ponys  - bis hin zum Isländer ist alles dabei. (> Warnwesten für Reiter | Pferdemotiv Warnwesten für Kinder)

Einfach überziehen, im Straßenverkehr gesehen werden, und dabei auch noch gut aussehen. Was will das Reiterherz mehr?

Die Westen können ab sofort online bestellt werden. (zum Shop / Kategorie Jacken & Westen | Kategorie Pferdemotiv Warnwesten für Kinder)

Reflektor-Drucke auf Shirts, Westen & Kapuzenjacken

Darüber hinaus gibt es in dem Shop noch jede Menge andere schöne Sachen, die tollen Pferdemotiven in reklektierenden Drucken oder speziellen Leucht-Drucken beduckt sind. Eine interessante Alternative für alle, die keine Sicherheits-Warnwesten mögen, oder zusätzliche Sicherheit durch reflektierende Drucke auch anderen Kleidungsstücken wie Pullis, Kapuzenjacken, Westen, Shirts etc. schaffen möchten. > Zur Kategorie Pferdesachen mit Leucht- & Reflektordrucken

Reinschauen lohnt sich immer, denn der Shop bietet eine sehr große Auswahl für Reiter aller Sparten. Derzeit stehen insgesamt rund 800 Artikel mit ca. 130 verschiedenen Pferdemotiven zur Auswahl - da ist wirklich für jeden Pferdefan etwas dabei.

Montag, 30. Juni 2014

Das Sommerekzem, nicht zu verwechseln mit der Sommerräude!

Das Sommerekzem ist ein durch Mücken ausgelöstes, allergisch bedingtes Ekzem. Oft wird das Sommerekzem mit der Sommerräude verwechselt, weil sich die Symtome stark ähneln. Die Sommerräude hat jedoch andere Ursachen als das Sommerekzem und muss dementsprechend auch anders behandelt werden. Weil sich die Sypmtome stark ähneln und vom Laien oft kaum zu unterscheiden sind, sollte auf jeden Fall ein Tierarzt zu Rate gezogen werden, der mittels Entnahme von Hautproben genau feststellen kann, um welche Hauterkrankung es sich handelt und dementsprechend die richtige Behandlung vorgeben kann. Auf die Sommerräude (und die "echte Räude") kommen wir später noch einmal zu sprechen, heute geht es hier um das Sommerekzem.

Das Sommerekzem ist eine allergische Reaktion, ausgelöst durch Stiche bestimmter Mückenarten. Genauer gesagt ist das Sommerekzem eine Überempfindlichkeit auf bestimmte, im Speichel der Stechmücken enthaltenen Stoffe. Meist sind die nur 1-4mm kleinen Kriebelmücken (Gnitzen) die Auslöser des Sommerekzems. Die winzigen Mücken stechen bevorzugt an der Schweifrübe, auf der Kruppe, am Mähnenkamm, und an der Bauchnaht zu. An diesen Stellen fällt ihnen der Einstich leicht, da sie Haare des Pferdes hier senkrecht stehen. Um Blut saugen zu können, sondern sie dabei Speichel ab, der die Blutgerinnung verhindert. Bestimmte Inhaltsstoffe im Speichel der Mücken können dann die allergische Reaktion und starken Juckreiz auslösen. Da die unangenehmen Kriebelmücken (Gnitzen) auch in der Dämmerung und Nacht aktiv sind, kann man die Pferde leider nicht vor den Plagegeistern schützen, indem man sie nachts auf die Weide schickt. Die für das Sommerekzem verantwortlichen Mücken sind besonders stechfreudig bei feuchter Wärme und kurz nach dem Sonnenuntergang.

Pferde mit Sommerekzem reagieren dann auf den starken Juckreiz, indem sie sich scheuern, was wiederum zu Haarbruch, kahlen Stellen und weiteren Hautproblemen führt. Die Haut zeigt ein Bläschen-Ekzem (Papulöses Ekzem), das schließlich verklebt und Krusten bildet. (Krustöses Ekzem) Darüber hinaus entstehen durch das Scheuern Verletzungen, in die Schmutz und Bakterien eindringen, was wiederum zu weiteren Hautentzündungen führt. Im fortgeschrittenen Stadium bildet die Haut am Mähnenkamm wulstige Falten, die Haut beginnt zu nässen und bildet eitrige Entzündungen. Der Schweif wird dünn, es kommt zum so genannten „Rattenschwanz“. Grundsätzlich können Pferde aller Rassen am Sommerekzem erkranken. Genetische Faktoren können die Entstehung des Sommerekzems begünstigen, aber auch hormonelle Schwankungen und Ernährungsfehler können einen Einfluss auf das Sommerekzem haben.

Vorbeugung und Behandlungsmöglichkeiten beim Sommerekzem

  • Da, wie anfangs schon erwähnt, eine Verwechslungsgefahr mit der Sommerräude besteht, sollte zunächst zur eindeutigen Diagnosestellung ein Tierarzt zu Rate gezogen werden.
  • Auf jeden Fall sollte auch die Fütterung überprüft werden. Eine Blutuntersuchung kann Aufschluss darüber geben, ob Mängel oder Unausgewogenheiten vorliegen. Der Tierarzt kann dann entsprechend beraten, wie Mängel (oder auch Überschüsse) ausgeglichen und vermieden werden können. Eiweiß- und Energieüberfütterung müssen vermieden werden, eine ausgewogene Mineralienzufuhr ist wichtig.
  • Ekzemerdecken machen das Ekzem-Pferd für die Mücken nahezu unerreichbar, weil sie alle kritischen Bereiche abdecken. Auch wenn es unbequem aussieht - für Pferde mit stark ausgeprägtem Sommerekzem dürfte eine Ekzemerdecke das vergleichsweise geringere Übel sein, als der quälende Juckreiz und die schmerzenden Hautentzündungen.
  • Bei Pferden, die nur einen geringen Juckreiz zeigen und noch keine offenen Hautstellen haben, kann es schon ausreichend sein, die Pferde erst nach der Morgendämmerung auf die Weide zu bringen, sie rechtzeitig vor der Abenddämmerung wieder in den Stall zu bringen und zusätzlich mit einem Insektenschutzmittel zu schützen. Im Gegensatz zu den Bremsen, lassen sich Kriebelmücken durch gute Insektenschutzmittel (wie zum Beispiel Zedan) meist fernhalten. Doch Vorsicht: Insektenschutzmittel dürfen nur aufgetragen werden, wenn die Haut noch nicht geschädigt ist! Sie sind eher als vorbeugende Maßnahme zu verstehen. (Siehe hierzu auch: Insektenschtutz für Pferde - was hilft, wobei ist mit Vorsicht geboten?)
  • Auch spezielle Emulsionen und Sprays verschaffen manchen Pferden Linderung. Sie werden an den gefährdeten Körperstellen wie Mähne, Schweifrübe, Widerrist und Bauchnaht einmassiert bzw. aufgetragen.
  • Bei kühlerem Wetter, Wind & Regen ist der Weidegang, was die Kriebelmücken betrifft, eher gefahrlos.
  • Nach Möglichkeit sollten keine Gewässer in der Nähe der Pferdweide sein, Pferdeäpfel sollten täglich abgesammelt werden.
  • Sowohl die Schulmedizin, als auch die Homöopathie hält verschiedene Mittel gegen das Sommerekzem bereit. Was bei dem einen Pferd sofort anschlägt und die Symptome des Sommerekzems abklingen lässt, hilft dem anderen Pferd möglicherweise gar nicht. Daher lässt es sich manchmal leider nicht ganz vermeiden ein wenig mit verschiedenen Mitteln zu „experimentieren“. Allerdings sollte man solche Experimente nicht im Selbstversuch machen, sondern in Absprache mit dem Tierarzt. 
Ist das richtige Mittel gefunden, kann der Weidegang wieder Spaß machen.

Sonntag, 1. Juni 2014

Hitzschlag bei Pferden - Vorbeugung, Anzeichen / Symptome u. Erste Hilfe beim Hitzschlag

Als Hitzschlag (auch Hitzekollaps oder Hitzeschlag genannt) bezeichnet man eine Überhitzung des gesamten Pferdekörpers, der schließlich zum Zusammenbruch des Kreislaufs (Kreislaufkollaps) führt und – sofern er nicht rechtzeitig erkannt und richtig behandelt wird – für das Pferd tödlich endet. Ein Hitzschlag ist für das Pferd immer lebensbedrohlich und muss tierärztlich behandelt werden!

Die Gefahr des Hitzschlags ist bei schwül-heißem Wetter sehr groß und wird oft unterschätzt. Besonders groß ist die Gefahr des Hitzschlags für das Pferd in schlecht belüfteten Ställen, stickigen Transportern oder in Stallzelten, wie sie manchmal bei Veranstaltungen zum Einsatz kommen. Schwüle Hitze in Kombination mit mangelnder Frischluftzufuhr erhöhen das Risiko. Aber auch im Freien kann das Pferd einen Hitzschlag erleiden, wenn es zu stark beansprucht wird, oder zu lange der Sonne ausgesetzt ist. Auch auf erhöhte Ozonwerte in der Luft, wie sie in den letzten Jahren vermehrt vorkommen, reagieren Pferde oft viel empfindlicher als Menschen. Sie können die Entstehung eines Hitzschlag bei Pferden begünstigen.

Typische Symptome des Hitzschlag beim Pferd sind:
  • plötzlicher Leistungseinbruch
  • unkoordiniertes Laufen /Taumeln
  • Anstieg der Körpertemperatur (in Extremfällen bis auf 42 °C; die Normaltemperatur beim Pferd beträgt 37,5 – 38,2°C)
  • zunächst Schweißausbrüche
  • dann völliges Versagen der Schweißproduktion
  • Kreislaufkollaps und Zusammenbrechen des Pferdes
Erste Hilfe Maßnahmen beim Hitzschlag:
  • Der Tierarzt muss unverzüglich gerufen werden!
  • Bis zum Eintreffen des Tierarztes sollte man das Pferd unbedingt in den Schatten bringen und am ganzen Körper mit feuchten Schwämmen oder nassen Tüchern kühlen. Der überhitzte Pferdekörper darf nicht mit eiskaltem Wasser aus dem Schlauch abgespritzt werden! Die Beine kann man (von unten beginnend) vorsichtig mit dem Schlauch kühlen, den Körper sollte man nur mit Schwämmen oder Tüchern abkühlen. Ein feuchtes Handtuch kann auf den Nacken / Hals des Pferdes aufgelegt werden.
  • Liegt das Pferd bereits, darf es nicht aufgetrieben werden! In diesem Fall muss man versuchen mit dem Aufspannen von Decken oder ähnlichem Schatten zu schaffen.
  • Ist das Pferd noch in der Lage Wasser aufzunehmen, sollte man ihm dosiert kleine und nicht zu kalte Mengen Wasser geben. (Etwa alle fünf Minuten ca. 2 Liter Wasser)
  • Wenn der Tierarzt eintrifft, wird er dem Pferd in aller Regel Kreislauf stabilisierende Mittel verabreichen. Bis dahin (und möglichst auch noch danach) ist jegliche Aufregung für das Pferd zu vermeiden und vom Pferd fernzuhalten.
Hitzschlag vermeiden - Vorbeugen ist besser als heilen

Es ist gut zu wissen, was man im Ernstfall tun muss, wenn das Pferd einen Hitzschlag erleidet, doch es ist noch besser wenn man weiß was man tun kann, damit dieser Ernstfall erst gar nicht eintritt. Wie zu beginn dieses Artikels schon erwähnt, ist auf ausreichende Frischluftzufuhr zu achten und ausreichend Schatten für das Pferd zu achten. Weiterene vorbeugende Maßnahmen, um einen Hitzschlag bei Pferden zu vermeiden, hatten wir hier bereits in dem Artikel -> Achtung Sommerhitze! 10 Tipps, die Pferden den Sommer erleichtern gegeben. Hierbei sind ganz besonders die Punkte 1 bis 4 zu beachten, um das Pferde vor einem Hitzschlag zu schützen.

Pferd & Pferdefreunde wünscht einen schönen und gesunden Sommer!

Foto (c) Kurt Bouda / www.pixelio.de